Schicke Schriften zum kostenlos nutzen

Google WebfontsDer böse Google stellt kostenlos und komfortabel eine Sammlung schicker Schriften, die Webfonts, zur freien und kostenlosen Verwendung im jeweils präferierten Webprojekt zur Verfügung.

Man kann die jeweilige Schrift bzw. deren Variante einfach über ebenfalls zur Verfügung gestellten Code im <head>-Bereich der jeweiligen Website einbinden oder eben übers CSS oder JavaScript oder … oder.

Es handelt sich soweit ich das beurteilen kann, um sehr schön gearbeitete Fonts für jeden Geschmack und aus meiner Sicht auch jeden Anwendungsfall. Wie eine bestimmte Schrift sich bei Letter-, Word- oder Line-Spacing bzw. in verschiedenen Größen macht, kann man sich direkt im ‚Font previewer‘ ansehen und ausprobieren.

Hier habe ich zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels die Schriften ‚Droid Sans‘, ‚Droid Serif‘ und die ‚Lobster‘ im Einsatz.

Nun, warum nehme ich diesen Service von Google gern an?

  1. Ich bin ein visueller Mensch und mache mir oft zu viele Gedanken um Proportionen, Laufweiten, Zeilenhöhen, Ausrichtungen, Farben und Effekte. Wenn ich dann mal damit fertig bin, möchte ich bei einer Website gern, dass diese im Ideal bei jedem Benutzer gleich aussieht.
  2. Getestet habe ich jetzt Opera, Safari, Firefox, den IE8, Camino und Omniweb auf Systemen Mac OS X 10.6., Windows XP Professional SP3 und Ubuntu 10.4 alles in den jeweilig aktuellsten Varianten. Nur der Camino wollte sich die Schriften, per CSS eigebunden, nicht holen und stellte die Seite mit den fest geschriebenen Alternativen Schriften dar. Punkt 1 ist bis auf geringfügige Abweichungen in der Schriftdarstellung zwischen den Browsern und Systemen erfüllt.
  3. Es kostet mich nichts. Also kein Geld.
  4. Es kostet meine Besucher nichts. Also kein Geld.
  5. Die Schriften werden von Google vorgehalten und ausgeliefert. Damit entsteht dieser Traffic nicht auf meinem Webserver.
  6. Mit dem Gedanken, dass meine Besucher, so sie die Schriften nicht eh schon in ihrem Browsercache mit sich herum tragen, mit ihrer IP bei Google anklopfen und sich die Schriften in ihre Browser laden, kann ich gut leben. Wenn einer meiner Besucher sich der Verfolgbarkeit seiner Aktivitäten im Netz bewusst ist und erfolgreich Gegenmaßnahmen ergriffen hat, sieht es Schlimmstenfalls aus wie im Camino oder eben ganz ohne CSS. Dann weiss der aber auch, was er da tut und hat meinen höchsten Respekt ;)
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